Nein, seitens des Dienstherren besteht für Beamte auf Widerruf oder Probe im Grunde kein Schutz, sofern es sich nicht um einen Dienstunfall handelt. Solltest du aus gesundheitlichen Gründen entlassen werden, wirst du in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert, erhältst vom Dienstherren aber keine laufenden Bezüge. Eine private Vorsorge ist hier dringend notwendig.
Berufsunfähig ist nicht gleich dienstunfähig. Während eine normale BU leistet, wenn du deinen Beruf zu mindestens 50 % aus medizinischen Gründen nicht mehr ausüben kannst, reicht das für Beamte nicht. Hier entscheidet der Dienstherr auf Basis eines amtsärztlichen Gutachtens über deine Dienstfähigkeit. Damit deine Versicherung dieses Urteil einfach übernimmt und ohne eigene Prüfung leistet, brauchst du eine echte Dienstunfähigkeitsklausel (DU-Klausel).
Ja, Berufe im Vollzugsdienst wie bei der Polizei, Feuerwehr oder im Justizvollzug haben ein ganz anderes Risikoprofil. Hier reicht die allgemeine DU-Klausel meist nicht aus, da diese Beamten eine "spezielle Dienstunfähigkeitsversicherung" (Vollzugsdienstunfähigkeit) benötigen. Diese greift speziell dann, wenn dir die Felddienst- oder Vollzugsdienstfähigkeit abgesprochen wird.
Das Beamtentum ist in verschiedene Laufbahnen unterteilt, nach denen sich auch das Gehalt (der Grundsold) richtet:
Je nach Funktion, Qualifikation und Stelle kommen zum Grundsold noch verschiedene Zulagen und Zuschläge hinzu.
Für die allermeisten Beamten ist die private Krankenversicherung (PKV) die wirtschaftlichste Wahl. Da dein Dienstherr über die Beihilfe (oder freie Heilfürsorge) bereits 50 % bis 70 % der Krankheitskosten übernimmt, musst du über die PKV nur noch die verbleibenden Restkosten absichern. In der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) hingegen musst du als Beamter den Beitrag oft komplett allein tragen, da es keinen klassischen Arbeitgeberanteil gibt, außer das Bundesland zahlt eine pauschale Beihilfe. Hier gibt es aber auf die Voraussetzungen zu achten und, die Unterschiede zur Beihilfe mit PKV.
Neben der passenden Krankenversicherung zur Verbeamtung steht bei Lehrern die Haftung im Vordergrund. Eine Diensthaftpflichtversicherung ist unverzichtbar, um dich bei Missgeschicken im Schulalltag oder auf Klassenfahrten abzusichern. Achte darauf, dass das Abhandenkommen von Dienstschlüsseln (teure Schließanlagen) explizit mitversichert ist. Auch eine echte DU-Klausel für den Fall psychischer Überlastung ist essenziell.
Die optimale Rentenhöhe richtet sich nach deiner Versorgungslücke. Da du gerade am Anfang deiner Laufbahn (auf Widerruf) bei einer Entlassung überhaupt kein Geld vom Dienstherren siehst (als Beamter auf Probe nur aufgrund eines Dienstunfalles), ist die Lücke zu Beginn bei 100%. Die private DU-Rente sollte so kalkuliert werden, dass deine laufenden Lebenshaltungskosten verlässlich gedeckt sind. Wir ermitteln die genaue Absicherungshöhe individuell anhand deiner Besoldungsstufe.
Neben der Einkommensabsicherung solltest du dich um eine leistungsstarke private Krankenversicherung (PKV) kümmern, die deine Beihilfe oder freie Heilfürsorge perfekt ergänzt. Ebenfalls extrem wichtig ist eine Diensthaftpflichtversicherung, da eine normale Privathaftpflicht bei Schäden und Regressansprüchen deines Dienstherren im Dienstalltag nicht greift.
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Webseiten für weitere Informationen für Beamte
Ich persönlich nutze hier folgende Webseiten um die Besoldung zu berechnen oder sonstige Infos bezüglich Beihilfeordnung etc. einzuholen
Hier finden Sie ein paar Qualifikationnen für den öffentelichen Dienst/Beamte:
Grundlagen Beamte
Krankenversicherung Beamte
Vorsorge/ Dienst(un)fähigkeit
Sie interessieren sich für eine Laufbahn im Beamtenverhältnis oder werden Sie bald verbeamtet? Gerne können Sie sich hier einige Informationen dazu einholen. Kurz und knapp und ohne "Fachchinesisch" wollen wir Ihnen einiges erläutern.
Im Beamtentum gibt es verschiedene Dienstgrade und Besoldungsgruppen. Unterschieden wird hier zwischen dem:
Die Besoldungsgruppe ist die höchste Stufe des mittleren Dienstes, ist aber auch die "Einstiegs-Besoldungsgruppe" des gehobenen Dienstes.
Es kommt auf die Qualifikation an, welche Sie vorweisen können, sowie auf die ausgeschriebene Stelle, auf die Sie sich bewerben. Je nach Ausübung kommen zum Grundsold noch Zulagen/Zuschläge hinzu, wie:
Es besteht seitens des Dienstherren keine Absicherung, solange Sie Beamter auf Widerruf oder Beamter auf Probe sind, außer bei einem Dienstunfall. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst entlassen werden, bekommen Sie keinerlei Leistung. Hier sind Sie also auf sich allein gestellt, außer Sie haben privat mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, am besten mit einer echten Dienstunfähigkeitsversicherung, vorgesorgt. Achtung!!! Berufsunfähig ist nicht gleich dienstunfähig und eine allgemeine Dienstunfähigkeitsversicherung reicht bei einigen Beamten nicht aus, weil diese eine spezielle Dienstunfähigkeitsversicherung benötigen. Dazu zählen zum Beispiel:
Hier eine Auflistung, wie hoch die Beihilfesätze sind (ausgenommen weniger Bundesländer, wo abweichende Beihilfesätze gelten).
| Beihilfeberechtigter | |
| Beihilfeberechtigter mit einem Kind | |
| Beihilfeberechtigter in Elternzeit bzw. mit mehr als einem Kind | |
| Berücksichtigungsfähiger Ehepartner / eingetr. Lebenspartner | |
| Versorgungsempfänger (Pensionär/in oder dem Bezug von Ruhegehaltsbezügen aufgrund Dienstunfähigkeit) | |
| Berücksichtigungsfähige Kinder² |
Es gibt einige Berufe, wo viele Dinge beachtet werden müssen. Hier gibt es nur wenige Versicherer, die einen passenden Versicherungsschutz anbieten können. Hier ist zum Beispiel die Diensthaftpflichtversicherung, Dienstunfähigkeitsversicherung und private Krankenversicherung gemeint.
Versicherungsmakler in Rostock - Alexander Schierstedt
Barnstorfer Weg 2 in 18057 Rostock
Tel: 0381 87754141